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[Offshore]-Windstrom für Hamburgs kommende Strassenbahn?
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Wie hier mit passendem Schriftzug zu sehen.
Wenn Würzburgs Strassenbahn seit Jahren mit Ökostrom der eigenen Stadtwerke betrieben wird, sollte das auch in Hamburg möglich sein.
Halt eben mit “Windstrom“, statt mit “Wasserstrom“. Würzburg, wie auch Hamburg beginnen gerade mit Bürgerbeteiligungsveranstaltungen zu Klimaschutzkonzepten, in Hamburg “Masterplan-Klimaschutz“ benannt.
Mit Spannung ist dabei dann auf die Streitfrage zu achten: Busslinien ausbauen oder Strassenbahnlinien endlich beginnen zu bauen. Kommt diese Entscheidungsfrage erneut durch Bürger auf den Tisch, obwohl scheinbare Mehrheiten und kaum Fachleute aus Technik und Physik die Pläne erneut in die Schubladen verbannt hatten? Ist die extrem geringe Rollreibung der Strassenbahnräder wirklich genügend in die Entscheidungen eingeflossen?
Zu Zeit hoffe ich auf das Hamburger Abendblatt, weil immer mal wieder ein kleiner Baustein durch kurze Meldungen oder Leserbriefe für die Strassenbahn gesetzt werden, und:
Ich hoffe auf die Signale aus der Windindustrie, denn die wissen, wie mühsam Strom gewonnen werden muss und die wissen auch, warum wir eines Tages mit Erneuerbaren Energien auskommen müssen . Auch darüber werden wir beim ersten Offshorewindstammtisch am 4.6. 2012; beim zweiten OWST am 3.9.2012 natürlich auch – und dann natürlich auch beim Parlamentarischen Abend des BWE-Hamburg am 10.9.2012 in der Patriotischen Gesellschaft reden.
Mast + Schotbruch, Heinz Otto
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Neues Wahrzeichen für die Windhauptstadt Hamburg
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Fährt man auf der Autobahn A1 in Richtung Stadtzentrum sieht man im Stadtteil Georgswerder die neueste hamburger Windenergieanlage mit einer stolzen Höhe von insgesamt 150 m. Sie wurde am 26. Januar 2012 vom ersten Bürgermeister Olaf Scholz bei gutem Wind und milder Wintersonne eingeweiht, als weiteres deutlich sichtbares Zeichen, dass man sich in der Windhauptstadt Hamburg befindet.
Einweihung der neuen Windenergieanlage
Die REpower 3.4 M 104 ist eine der modernsten und leisesten Windenergieanlagen ihrer Leistungsklasse. Sie hat eine Nennleistung von 3,4 MW, einen Rotordurchmesser von 104 m und eine Nabenhöhe von ca. 100 m. Da die Anlage auf dem 40 m hohen Energieberg Georgswerder steht, erreichen ihre Flügelspitzen sogar die luftige Höhe von ca. 190 m. Damit ist sie ein weithin sichtbares Zeichen für die Energiewende in Hamburg. Beteiligt waren gleich vier hamburger Unternehmen. Gebaut wurde die Windenergieanlage von der Turbinenschmiede REpower für den städtischen Energieversorger HAMBURG ENERGIE, unter Beteiligung der IBA und der Planung von Augustin-Umwelttechnik.
Die Baumaßnahme war ein erfolgreiches Repowering-Projekt, bei dem insgesamt drei 17-20 Jahre alte Windenergieanlagen durch eine moderne, sehr viel leistungsstärkere ersetzt wurden. Weil die neue Anlage extrem leise ist, gab es auch ein großes Einverständnis bei den Bewohnern in der Umgebung. Die größte Herausforderung war der Bau des Fundamentes, eine Flachgründung als Glasgranulat sowie 1.959 t Beton und 76 t Stahl. Hierbei musste streng darauf geachtet werden, dass die darunter liegende und in Plastikfolie eingehüllte Giftmülldeponie nicht beschädigt wurde.

Uli Hellweg (IBA-Geschäftsführer), Olaf Scholz (1. Bürgermeister), Michael Beckereit (Geschäftsführer Hamburg Energie) und Jens Müller-Nielsen (REpower Geschäftsführer) schalten die Anlage ein (v.l.n.r.).
IBA-Energieberg
So wurde der ehemalige Giftmüllberg zum IBA-Energieberg Georgswerder, der mit 4,9 MW installierter Windenergie- und 1 MW Solarleistung ein Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von Erneuerbaren Energien in Großstädten setzt. Viele Jahre lang war die Giftmülldeponie aus Sicherheitsgründen hermetische von der Bevölkerung abgeschlossen. Nun soll das 45 ha große Gebiet ein grünes Naherholungsgebiet werden, das in der hellen Jahreszeit allgemein zugänglich ist. Gleichzeitig wird ein Info-Zentrum gebaut, das über die Geschichte und Gegenwart des Energieberges informiert.
HAMBURG ENERGIE
Ca. 4,7 Mio. Euro investierte HAMBURG ENERGIE in den Bau der Anlage, die jährlich rund 7.9 Mio. kWh Strom liefern soll. Dies entspricht einem Strombedarf von etwa 3.000 Haushalten und einer Kohlendioxideinsparung von etwas 5.000 Tonnen pro Jahr im Vergleich zum deutschen Strommix. HAMBURG ENERGIE wurde erst vor zwei Jahren gegründet und hat bis heute bereits 40 Mio. Euro in die Erneuerbaren Energie investiert und bis 2015 sollen es sogar 150 Mo. Euro werden, sagte Geschäftsführer Michael Beckereit. Denn innerhalb von 5 Jahren sollen 50 % der gelieferten Strommenge aus eigenen Anlagen geliefert werden. Aktuell beträgt die Nennleistung aller betriebenen Anlagen 25 MW.
REpower Systems
Die Firma REpower Systems zählt mit insgesamt 2.700 Mitarbeitern zu den größten Windenergiefirmen der Welt. Sie hat ihre Zentrale mit rund 400 Mitarbeitern in Hamburgs City Nord und ist sowohl im Onshore- wie Offshore-Bereich erfolgreich tätig. Weltweit hat REpower rund 3.500 Windenergieanlagen installiert. Für den ersten deutschen Offshore-Windpark lieferten sie 6 der insgesamt 12 Turbinen. Ihre Anlagenpalette reicht von 1,8 bis 6,15 MW mit Rotordurchmessern von 82 bis 126 m.
Die 3.XM Baureihe ist eine technische Weiterentwicklung der erprobten MM-Baureihe, von der weltweit mehr 2.000 Anlagen installiert wurden. Das Herzstück ist der ganzheitliche Antriebsstrang, bei dem alles perfekt aufeinander abgestimmt ist, von den selbstentwickelten, aerodynamisch optimierten Rotorblättern, über das Planeten-Stirnradgetriebe und den doppelt gespeisten Asynchrongenerator bis hin zum Transformator. Damit wurde sie zu einer der effizientesten und gleichzeitig leisesten Windenergieanlage ihrer Leistungsklasse. 80 % des erzeugten Stromes wird direkt wird direkt ins Stromnetz eingespeist und nur 20 % fließt in einen Teilumrichter. Auf diese Weise werden die Verluste erheblich vermindert. Außerdem konnte auf umfangreiche Leistungselektronik, direktangetriebene Permanentmagnet-Generatoren und ausfallanfällige Vollumrichter verzichtet werden.
Die Anlage ist zudem sehr service-freundlich, da dass Maschinenhaus ausreichend Platz für Wartungsarbeiten bietet. Alle Komponenten sind sehr gut erreichbar und die Nabe ist bequem durch die Gondel erreichbar. Damit werden Inspektions- und Wartungsarbeiten erleichtert, Stillstandzeiten verkürzt und finanzielle Risiken von Betreibern minimiert.
Technische Daten der REpower 3.4 M 104 in Kurzform
Nennleistung 3,4 MW
Nenngeschwindigkeit 13,5 m/s (48,6 km/h)
Rotorblattlänge 50,8 m
Rotordurchmesser 104 m (größer als die Spannweite des Airbus A380)
Rotorfläche 8.500 m2 (größer als ein Fussballfeld)
Nabenhöhe 95 m
WEA-Gesamthöhe ca. 150 m
Energieberghöhe ca. 40 m
Gesamthöhe ü. NN ca. 190 m
Stromerzeugung 7.9 Mio. kWh/Jahr
Gedeckter Strombedarf 3.000 Haushalte
CO2-Einsparung 5.000 Tonnen/Jahr
Rotorblätter aerodynamisch und schalltechnisch optimiert
Antriebsstrang mit Planeten-Stirnradgetriebe
Generator doppelt gespeister Asynchrongenerator (DFIG)
BWE Hamburg
Auch der BWE war mit drei den Hamburger BWE-Vorständen, Heinz Otto (ganz rechts im Bild), Jens Heidorn und Norbert Römer anwesend. Der BWE Hamburg setzt sich ja seit vielen Jahren für mehr WEA-Installationen und eine zügigere Umsetzung sowie eine Ergänzung der Flächennutzungspläne in Hamburg ein.
- BWE Hamburg Vorstand Heinz Otto (ganz rechts im Bild)
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In diesem turbulenten Energiewendewinter mit vielen Bremsern fanden wir im Landesbüro Hamburg nur wenig Ruhe, diese Rubrik erfüllend weiter zu pflegen. Allerdings ist unsere Branche schon arg beunruhigt über den Streit der Minister um den “besten” Weg zu einer Energieversorgung ohne fossile Basis.
Ich wünsche mir ganz einfach einen Energieminister. Einen, der die Peakoil-Papiere der Bundeswehr mit den Versorgungsnotwendigkeiten für die Bevölkerung, der Industrie und des Klimaschutzes unter einen Hut bringt.
Als Quiddje in Hamburg darf ich sagen: Berlin hat erst EINE Windanlage, aber Hamburg könnte mehr…, zumal unser BGM1 -Olaf Scholz- unsere Stadt zur Windhauptstadt ausgerufen hat – so in den Medien zu lesen, aber:
Obwohl Hamburg am 26.1.2012 eine neue Windanlage einweiht, da gehört noch mehr Druck in die Bemühungen der Hansestadt.
Soeben schneit diese Meldung hier rein:
Bundesministerin Aigner: “Erneuerbare Energien schaffen Arbeit und Einkommen vor Ort”
Online-Rechner ermittelt Wertschöpfungseffekte durch den Zubau
Berlin, 25. Januar 2012. Die Erneuerbaren Energien schaffen in Deutschlands Kommunen Arbeitsplätze, generieren Steuereinnahmen, schützen das Klima und verbessern die Versorgungssicherheit. Auf welche Beträge sich diese positiven Wirtschaftseffekte Erneuerbarer Energien summieren können, ermittelt ein neuer Online-Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien, den Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vorgestellt hat.
Für die Energiewende in Deutschland kommt den Bürgerinnen und Bürgern eine entscheidende Rolle zu. Engagement und Akzeptanz für den Umbau der Energieversorgung wachsen, wenn sie erkennen, welchen Nutzen die Erneuerbaren Energien vor Ort schaffen. Dafür kann der Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien eine wichtige Hilfe sein, betonte Aigner bei der Präsentation des kostenlosen Online-Angebots, das ab sofort im Internet unter http://www.kommunal-erneuerbar.de/de/startseite.html freigeschaltet ist.
Der Online-Rechner berücksichtigt für seine Kalkulationen der Wertschöpfung vor Ort die Unternehmensgewinne ebenso wie Einkommen durch Beschäftigung und Steuern an die Kommunen. Nutzer des Rechners können sich für ihre Kommune und Region auch den Anteil Erneuerbarer Energien an der Versorgung ausrechnen lassen. Darüber hinaus kalkuliert der Online-Rechner Klimaschutz- und Jobeffekte, die in den Dörfern und Städten mit dem Umbau der Energieversorgung einhergehen.
Als Glieder der Wertschöpfungskette wird in dem Rechner unterschieden zwischen
“ Planung und Installation
“ Betrieb und Wartung sowie der
“ Betreibergesellschaft.
Über diese Wertschöpfungsstufen kann der Online-Rechner für 24 unterschiedliche Technologien aus den Bereichen Strom, Wärme, Kraft- und Brennstoffe eine Orientierungssumme in Euro errechnen. Dazu gehören beispielsweise kleine Biogas- ebenso wie Solaranlagen, Erdwärmepumpen, Windräder und die Holzwirtschaft …
Ansonsten gibt es NEUE Hinweise in der Rubrik “Veranstaltungen”,
Tschüß bis zum 6.2.2012, dem WST-53, von Heinz Otto
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Seit den Streitigkeiten um den Bauplatz des Atomkraftwerkes Brokdorf gab es ein zartes Pflänzchen namens “Windenergie“, immer wieder verunglimpft als “additive“ Energie zur bestehenden Energieversorgung. Aber es wuchs, das Pflänzchen.
Das Blatt hat sich nun insoweit gewendet, als dass Windenergie im Reigen der erneuerbaren Energien die Hauptlast aller hoffenden Bürger und der Politik auf ungeschmälerte Energieversorgung trägt. Vom, evt. gesetzlich verordneten reduzierten Verschwenden von Strom oder Öl wird kaum geredet, geschweige denn freiwillige Verhaltensänderungen entlasten die Stromautobahnen oder die Autobahnen schon wirkungsvoll.
Fangen wir doch bei uns selbst an, bei unseren Windstammtischen, und so bitte ich darum, dass nach einer Anmeldung zu einem der nächsten Windstammtische, bei aufkommender Terminnot schnellstens eine Abmeldung auf den Weg gesandt wird. So erhalten unsere Freunde aus der Warteliste dann doch noch die Chance auf Zugang und der Koch hat ein befriedigtes Gefühl, nicht zuviel für das Buffet vorbereitet zu haben. Für diesen WST-52 hat das selbstverständliche Abmelden anfänglich schon ganz gut funktioniert und für ca. 20 Gäste freie Plätze geschaffen.
Der Titel dieses Eintrages sagte es bereits: wie die Zeit so vorbeieilt…..Neben einigen Tagen der Erholung beim Schippern auf der Elbe ,bei regnerischem Wetter, haben wir vom Büro des BWE-Hamburg aus Veranstaltungen mitgetragen oder besucht,
vom www.iurt.de mit hervorragenden Beiträgen über das CO2-Budget der Erde oder Emissionshandels-Probleme bis hin zur Vorbereitung auf COP-17 in Durban/SA.
Als Aussteller hatten wir als BWE-Hamburg auf der Hamburger Klimawoche (www.klimawoche.de) mit Kontakten zu Bürgern, Verbänden und Schülern, welche sonst nicht in unser Büro kommen würden, gut zu tun;
Wir haben Fachbesucher aus dem Konsularbereich vermittelt, welche sich über Offshore-Windparks, Pumpspeicherwerke und die Energiewendepolitik in Deutschland nach Fukushima informieren wollten.
Sehr erfreulich ist es, dass “unser“ Cluster www.eehh.de einen AK-Medien und EE aufbaut, um mit vertieftem Vertrauen zu den Hamburger Medien die Energiewende und die Interessenlage Hamburgs zu stärken.
Nun, jüngst hat sich das Pflänzchen “Windenergie“ zu einer Industrie gemausert, sagte sogar unser Bürgermeister Olaf Scholz mit dem Attribut: „Windhauptstadt Hamburg“ und der BWE-Hamburg wird weiterhin den Hamburger Windmessestandort begleiten – wie schon gehabt.
Tschüß bis zum Windstammtisch am 7.11. und dann im Neuen Jahr am 6.2.
Heinz Otto
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Es war ein Geburtstag von 524 Anmeldungen. Welch eine Entwicklung seit dem ersten Windstammtisch im Jahr 2001 mit 61 Gästen. Dieses Résumé wird in den nächsten Tagen durch hoffentlich noch viele, bei uns eintreffende, Eindrücke ergänzt.Vielleicht ist dann das eine oder andere von Euch dabei…
Hier erste Eindrücke und Wünsche:
Lieber Herr Otto, ich möchte Ihnen und Ihren Kollegen noch zum Jubiläum des Windstammtisches gratulieren. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung und hat gezeigt, wieviel Menschen Sie begeistern können. Mir hat der Abend sehr gefallen. Da Sie ja permanent im Einsatz sein mussten und ich Sie deswegen vor Ort nicht gesprochen habe, wollte ich es auf diesem Wege nachholen… Alles Gute und weiterhin viel Erfolg für Ihre so wichtige Arbeit! -B.A.U.M. e.V.- —————Hallo Heinz, noch einmal meinen allerherzlichsten Glückwunsch zu der sehr schönen Veranstaltung am Montag in der Patriotischen Gesellschaft. Am Besten fand ich die “Standing Ovation” für Dich und Deinen persönlichen Einsatz!!! Viele Grüße Dein alter Mitstreiter Klaus! (weiterlesen…)
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Einweihung der Nordex-Zentrale
Am 21. Januar 2011 wurde das Gebäude der neuen Nordex-Hauptverwaltung mit einem Festakt und einer anschließenden Podiumsdiskussion eingeweiht. Mit insgesamt 500 Arbeitsplätzen ist dies die größte Neuansiedlung im Bereich der Erneuerbaren Energien in Hamburg. Dabei bietet der Gebäudekomplex mit seinen 15.000 m2 noch reichlich Expansionskapazitäten für weitere 200 Mitarbeiter. Durch einen zweiten Bauabschnitt ließen sich die Arbeitsplätze sogar auf insgesamt 1.200 erweitern.
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Dazu sagt Thomas Richterich, Hausherr und CEO von Nordex SE: „Hamburg ist für uns ein idealer Standort, um unsere internationalen Aktivitäten weiter auszubauen und die Regionalgesellschaften in Europa, Amerika und Asien zu steuern“.
Das Nordex-Forum hat nicht nur eine repräsentative und architektonisch ansprechende Fassade mit hellen und freundlichen Büroräumen, sondern ist auch ein echtes Green Building. Durch effiziente Haustechnik werden die Vorgaben der Energiesparverordnung um deutlich mehr als 20% unterschritten. Passend zu „Hamburg Green Capital 2011“ wurde das Gebäude bei seiner Einweihung von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Zertifikat in „Gold“ ausgezeichnet. Hierzu trug auch die hohe Ressourcen-Effizienz während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes bei.
Eigentümer sind die Versicherer Swiss Life, die sich auf diese Weise eine interessante Immobilie in Hamburg geschaffen haben. Bauherr war Hochtief, die auch auf einer anderen großen Baustelle in Hamburg tätig sind, der Elbphilharmonie.
Der anschließende Vortrag von Dr. Heiner Geißler, Ex-Bundesminister und Stuttgart 21 Vermittler, befasste sich mit einem neuen Demokratieverständnis in Deutschland. So sagte er, dass in einer Gesellschaft, in der es nur noch um Größenwahn und gigantisches Wachstum geht, das Kapital dominiere. „Dieses Kapital ist ja nicht schlecht, es muss aber den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Dem Satz, wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es auch mir gut hätten in den siebziger und achtziger Jahren über 80 Prozent der Befragten zugestimmt. Heute sind es nicht einmal mehr 17 Prozent, weil die Menschen verunsichert sind. Dieses Misstrauen wird auf die Politik und damit auf die Wahlentscheidung übertragen”, folgerte Geißler und fordert eine Renaissance der sozialen Marktwirtschaft ein.
Nordex ist seit Unternehmensgründung ein fester Bestandteil der Energiewende und Verbündeter des BWE Hamburg. Wir erinnern uns noch an die ersten Schritte an die Öffentlichkeit von Volker König auf der Husum Wind im Jahre 1989. Daher ist es eine besondere Freude für uns, dass die Zentrale von Nordex nun hier in Hamburg ansässig ist.
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Öffentliche Plandiskussion (ÖPD) zur Windkraft
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Am 2. November fand eine Veranstaltung zum Senatsplan „100 MW Windenergie für Hamburg“ im Lichtwark-Haus in Bergedorf statt. Ca. 150 Teilnehmer wurden durch Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) über den aktuellen Stand der geplanten Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) “Eignungsgebiete für Windenergieanlagen in den Vier- und Marschlanden” informiert. (weiterlesen…)
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Am 1. November 2010 fand der letzte Windstammtisch des Jahres 2010 statt. Gesponsert wurde er von der Firma HANSA FLEX. Die Zeit von einem bis zum nächsten Windstammtisch ist wieder nur so vorbeigeflogen und die Anmeldungen kamen bis zur vorletzten Stunde der Eröffnungszeremonie. Das Wetter war erträglich und die Sonnenschirme standen noch am Eingang als eventueller Regenschutz. Also war die Lösung naheliegend: Die lange Meldeliste zum Eintrag der Gäste wurde im Freien ausgelegt und so gab es kein langes Warten mehr.
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Hamburger Netzwerk für Erneuerbare Energien formiert sich
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Am 29. September 2010 haben 57 Institutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft in Hamburg den „Verein zur Förderung des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg“ (EEHH) gegründet. Die feierliche Gründungsversammlung fand mit insgesamt 100 Teilnehmern bei der Siemens AG am Berliner Tor statt. Die Vereinsgründung ist Teil einer gemeinsamen Initiative von Wirtschaft, Wissenschaft und dem Hamburger Senat. Ziel ist es, die stark wachsende Branche der Erneuerbaren Energien in der Metropolregion Hamburg durch eine Clusterstruktur besser zu vernetzen, um vorhandene Wachstumspotenziale zu realisieren. (weiterlesen…)
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Auch die 12. HUSUM WindEnergy 2010 war dieses Jahr, mit einer um 40% auf rund 43.000 m2 erweiterten Ausstellungsfläche, wieder die weltweit größte Messe der Windbranche. Vom 21. bis zum 25. September zeigten in sechs riesigen Zelten und dem umgebenden Außengelände 971 Aussteller aus 28 Länder ihre Produkte. Das ist zehnmal mehr als im Jahre 1999. Ca. 40.000 Besucher aus insgesamt 78 Ländern kamen, um die neusten Innovationen und den aktuellen Stand der Technik in fast allen Anwendungen der Windenergietechnik zu sehen. (weiterlesen…)
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